Memory Lines ist ein Roman über Kindheit, Erinnerung und die unsichtbare Architektur einer Familie.

Die Geschichte führt zurück in eine Zeit zwischen den späten achtziger Jahren und den frühen neunziger Jahren — in Häuser, Schulhöfe, Automobile, Sommerstraßen, Familienrituale und jene stillen Räume, in denen ein Kind beginnt, die Welt der Erwachsenen zu erahnen.

Im folgenden digitalen Auszug können die ersten Kapitel gelesen werden.

Leseprobe

Hier steht eine kostenlose Leseprobe aus Memory Lines zur Verfügung.
Sie enthält ausgewählte Kapitel und gibt einen ersten Einblick in die Atmosphäre, die Sprache und die innere Welt des Romans.

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Über den Roman

Memory Lines erzählt nicht die Vergangenheit als einfache Chronologie. Der Roman folgt der Art, wie Erinnerung wirklich zurückkehrt: durch Bilder, Gerüche, Räume, Stimmen, Gegenstände und Gesten, die über Jahre im Inneren weiterleben.

Im Mittelpunkt steht ein Junge, der in einer Familie aufwächst, in der Schönheit, Ordnung, Schweigen und verborgene Spannungen eng miteinander verbunden sind. Die Welt der Erwachsenen bleibt zunächst unverständlich, doch ihre Zeichen sind überall: in einem Blick, in einem gedeckten Tisch, in einem schwarzen Wagen vor dem Haus, in den Gesprächen, die abbrechen, sobald ein Kind den Raum betritt.

Zwischen privatem Archiv und innerer Landschaft entsteht ein Roman über das Ende der Kindheit, über Familiengeheimnisse, über verschwundene Zeiten — und über jene Linien, die Menschen, Orte und Erinnerungen auch dann noch verbinden, wenn alles längst vergangen scheint.